Eine unvergessliche Woche beim Judotrainingslager in Inzell

Kaum angekommen, war die Vorfreude bei allen spürbar. Vom 23. bis 30. Mai 2026 verbrachten 26 Teilnehmer – Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 13 Jahren, Trainer, Übungsleiter und Begleitpersonen – eine ereignisreiche Woche im Trainingslager in Inzell.

Mit dabei waren unsere Trainer und Übungsleiter Susanne, Gabi, Anastasia, Martin und Jochen, der uns bis Montag begleitete. Sie hatten für die Woche ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das weit über das tägliche Judotraining hinausging.

Natürlich stand das Judo im Mittelpunkt. Jeden Tag wurde trainiert, geschwitzt, gelernt und gelacht. Dank klarer Trainingsziele wusste jeder Judoka genau, woran gearbeitet werden sollte. Mal trainierten wir gemeinsam als große Gruppe, mal wurde in kleineren Gruppen gearbeitet, sodass jeder individuell gefördert werden konnte. Dabei machten die Kinder im Laufe der Woche sichtbare Fortschritte. Doch nicht nur die Teilnehmer lernten dazu – auch die Trainer und Übungsleiter nutzten die Gelegenheit, sich untereinander über Techniken und Trainingsmethoden auszutauschen.

Schon am Dienstag zeigte sich, dass diese Woche mehr als nur ein Trainingslager werden würde. Unter dem Motto „Spiel und Spaß mit Jochen“ wurde bei Tischtennis, Dart und Basketball um Punkte gekämpft, viel gelacht und der Teamgeist gestärkt.

Am Nachmittag wartete dann der erste Ausflug. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zum Fußballgolf. Mit viel Ehrgeiz, aber noch mehr Spaß, versuchten die Kinder den Ball mit möglichst wenigen Schüssen ins Ziel zu bringen. Dabei entstanden zahlreiche lustige Situationen, über die noch lange gesprochen wurde.

Der Abend hielt gleich das nächste Highlight bereit. Gemeinsam mit einer Zirkusgruppe, die ebenfalls in Inzell zu Gast war, fand ein Trainingsaustausch statt. Unsere Judoka erhielten spannende Einblicke in die Welt des Zirkus. Besonders beeindruckend war zu sehen, wie wichtig Körperspannung, Körperbeherrschung und Konzentration auch dort sind – Fähigkeiten, die im Judo ebenfalls eine große Rolle spielen.

Am Mittwochmorgen standen Teamspiele unter der Leitung der FSJler auf dem Programm. Hier ging es nicht um Schnelligkeit oder Kraft, sondern um Zusammenarbeit und Zusammenhalt. Die Kinder mussten gemeinsam Lösungen finden, sich gegenseitig unterstützen und als Team funktionieren. Schnell wurde klar: Gemeinsam erreicht man oft mehr als alleine.

Am Nachmittag wurde es sportlich vielseitig. Dank des Pools konnten wir unseren eigenen Triathlon veranstalten. Die Teilnehmer mussten sich beim Schwimmen, Laufen und Lasergewehrschießen beweisen. Dabei waren nicht nur Ausdauer und Schnelligkeit gefragt, sondern auch Konzentration und Nervenstärke. Die Begeisterung war groß, und die Kinder feuerten sich gegenseitig lautstark an.

Der Mittwochabend gehört in Inzell traditionell dem „Spiel ohne Grenzen“. Hier treffen alle Gruppen des Camps aufeinander. Judoka, Fußballer, Basketballspieler und die Zirkusgruppe traten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Überall wurde gelacht, angefeuert und mitgefiebert. Neue Freundschaften entstanden und die besondere Atmosphäre des Camps war deutlich zu spüren.

Der Donnerstag führte uns nach Berchtesgaden. Dort besuchten wir das Bergwerk und tauchten bei einer spannenden Führung in die Welt des Salzabbaus ein. Für viele war die Fahrt unter Tage ein ganz besonderes Erlebnis. Nach einer gemütlichen Pause ging es zurück nach Inzell. Dort wartete bereits die wohlverdiente Belohnung auf die Kinder: das versprochene Eis, das bei bestem Wetter natürlich besonders gut schmeckte.

Am Abend wurde der Austausch mit der Zirkusgruppe fortgesetzt. Diesmal waren die Zirkuskinder bei uns zu Gast auf der Judomatte. Mit viel Neugier wagten sie ihre ersten Schritte im Judo und konnten einige grundlegende Techniken kennenlernen. Es war schön zu sehen, wie beide Gruppen voneinander lernten und gemeinsam Spaß hatten.

Auch am Freitag war noch lange nicht an Abschied zu denken. Am Nachmittag durften die Kinder das Rhönradfahren ausprobieren. Für viele war dies die erste Begegnung mit dieser besonderen Sportart. Anfangs noch etwas vorsichtig, wurden schnell die ersten Drehungen und Übungen ausprobiert. Mut, Gleichgewicht und Koordination waren gefragt – und natürlich jede Menge Spaß.

Doch wie so oft verging die Zeit viel zu schnell. Schon am Freitagabend wurden die Koffer gepackt und die letzten gemeinsamen Stunden genossen. Es wurde über die schönsten Momente der Woche gesprochen, viel gelacht und festgestellt, wie schnell sieben Tage vergehen können.

Am Samstagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Der Bus wurde beladen und die Heimreise begann. Zuhause warteten bereits die Eltern auf ihre Kinder, die mit vielen Geschichten, neuen Erfahrungen und schönen Erinnerungen zurückkehrten.

Eine Woche voller Training, Spaß, Herausforderungen und Gemeinschaft lag hinter uns. Das Trainingslager in Inzell hat einmal mehr gezeigt, dass Judo weit mehr ist als nur ein Sport. Es geht um Zusammenhalt, gegenseitigen Respekt, Freundschaft und gemeinsame Erlebnisse.

Zum Schluss möchten wir unseren Trainern und Übungsleitern Susanne, Gabi, Anastasia, Martin und Jochen von Herzen danken. Mit ihrem Engagement, ihrer Geduld und ihrer Begeisterung haben sie diese Woche zu etwas ganz Besonderem gemacht. Sie waren jederzeit Ansprechpartner, Motivatoren, Organisatoren und Vorbilder zugleich.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Helfern, Betreuern und Organisatoren, die diese Woche möglich gemacht haben.

Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Trainingslager in Inzell.

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